Wie kann man die Sünde loswerden? Ich habe den Weg gefunden

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Brüder und Schwestern, Friede im Herrn! Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich mich heute mit euch allen über meine Erfahrungen, den Herrn willkommen zu heißen, gemeinschaftlich austauschen kann, und ich fühle mich sehr geehrt und bin dem Herrn sehr dankbar, dass Er mir diese Gelegenheit gegeben hat.

Ich wurde in eine christliche Familie geboren. Meine Mutter ist eine sehr fromme Gläubige, und als ich klein war, hielt sie uns immer dazu an, die Bibel zu lesen und Hymnen zu singen, und sie brachte uns zu Veranstaltungen in unserer Kirche. Als ich erwachsen wurde, ging ich von Zuhause fort, um zu arbeiten und begann, Kirchenversammlungen in meiner neuen, örtlichen Kirche zu besuchen, und nach einigen Jahren wurde ich dazu ernannt, die Aufsicht über die Kirche zu haben. Weil der dortige Pastor nie irgendetwas Neues predigte, weil er immer nur predigte, wie man Opfer darbrachte und er ohne die Erleuchtung des Heiligen Geistes war, schliefen einige der Gläubigen immer ein, während sie seine Predigten hörten, und einige beschlossen, nicht wiederzukommen, da sie von ihm überhaupt nichts bekamen. Um die Gläubigen zu behalten, pflegten wir manchmal einige Prediger einzuladen, um von anderen Kirchen zu kommen und Predigten zu halten, oder wir hielten einige Veranstaltungen ab. Aber diese Methoden hatten nur eine vorübergehende Wirkung, und wenn die Gläubigen den Besuch der Versammlung beendet hatten, pflegten sie nicht mehr wiederzukommen. Es gab auch einige neue Gläubige, die für einige Tage kamen und dann nicht mehr wiederkamen. Ich dachte besorgt bei mir: „Was geht hier vor? Die Situation in unserer Kirche ist so schlimm, und wir können nicht einmal neue Gläubige zum Bleiben bewegen. Tun wir etwas, dass mit Gottes Willen nicht in Einklang ist? Oder ist unsere Kirche von Gott verlassen worden?“

Das war jedoch nicht das einzige Problem, weil ich selbst, der die Aufsicht über die Kirche hatte, ständig sündigte. Wann immer ich irgendjemanden sah, der ein reicheres Leben führte als ich oder in irgendetwas besser als ich war, pflegte ich so neidisch zu sein, und zwar so sehr, dass ich mir Gründe einfallen ließ, um vom Herrn gesegnet zu werden: „Warum segnet der Herr mich nicht?“ Ich dachte immer: „Ich wende mich für Ihn auf, also sollte Er mich mehr segnen.“ Außerdem wurde ich süchtig nach Online-Spielen, und mein Herz war von diesen Dingen besessen, sodass ich manchmal nicht einmal die Bibel las oder zu regelmäßigen Zeiten betete. Wenn ich im Internet Bilder von schönen Frauen sah, hatte ich immer sündhafte Gedanken, und diese sündhaften Gedanken pflegten ständig in meinen Geist einzudringen. Ich konnte nicht umhin zu denken, was der Herr Jesus früher gesagt hatte: „Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen“ (Matthäus 5,28). „Ich sündige“, dachte ich. „Obwohl ich zum Herrn bete, vor dem Herrn Buße tue und versuche, mich zurückzuhalten, sündige ich trotzdem ständig. Ich verstehe einfach nicht, warum ich trotzdem fähig bin zu sündigen, wenn ich zum Herrn bete und versuche, mich zu beherrschen.“

Und so erzählte ich den Pastor von diesem Zustand, in dem ich mich befand, aber er versuchte mich nur zu beruhigen, indem er sagte: „In der Bibel wird gesagt: ‚Also auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christo Jesus, unserm HERRN‘ (Römer 6,11). Mach dir keine Sorgen. All unsere Sünden, ob es die Sünden sind, die wir in der Vergangenheit begingen oder die Sünden, die wir in der Zukunft begehen werden, sind alle durch unseren Herrn Jesus Christus vergeben. Wir müssen nur mehr zum Herrn beten und vor Ihm beichten und Buße tun.“ Ich war nicht sehr überzeugt von dem, was der Pastor gesagt hatte, und stattdessen war ich sogar noch verwirrter. Die Bibel besagt: „die Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen“ (Hebräer 12,14), aber ich war trotzdem fähig, ständig zu sündigen. War dieses Verhalten würdig, vom Herrn gelobt zu werden?

Um dieses Problem in meinem geistlichen Leben zu lösen, begann ich auf YouTube nach einigen Videos zu suchen, und ich besuchte andere Webseiten, um nach geistlichen Informationen zu suchen. Eines Tages, als ich im Internet suchte, stieß ich zufällig auf diese Textstelle: „Obwohl viele Menschen an Gott glauben, verstehen wenige, was Glaube an Gott bedeutet und was sie tun müssen, um nach Gottes Herzen zu sein. Das liegt daran, dass die Menschen, obwohl sie mit dem Wort „Gott“ und Formulierungen wie etwa „das Werk Gottes“ vertraut sind, Gott nicht kennen, geschweige denn kennen sie Sein Werk. Kein Wunder also, dass all jene, die Gott nicht kennen, einen konfusen Glauben besitzen. Die Menschen nehmen den Glauben an Gott nicht ernst, weil der Glaube an Gott zu ungewohnt, zu fremdartig für sie ist. Dadurch erreichen sie nicht die Anforderungen Gottes. Anders ausgedrückt, wenn Menschen Gott nicht kennen, Sein Werk nicht kennen, dann sind sie nicht geeignet für Gottes Verwendung, geschweige denn können sie Gottes Verlangen erfüllen. „Glaube an Gott“ bedeutet zu glauben, dass es einen Gott gibt; das ist das einfachste Konzept vom Glauben an Gott. Außerdem ist glauben, dass es einen Gott gibt, nicht dasselbe, wie wahrhaft an Gott zu glauben; vielmehr ist es eine Art von simplem Glauben mit starken religiösen Untertönen. Wahrer Glaube an Gott bedeutet, die Worte und das Wirken Gottes zu erfahren, basierend auf einer Überzeugung, dass Gott die Oberhoheit über alle Dinge innehat. So wirst du befreit werden von deiner verdorbenen Gesinnung, wirst das Verlangen Gottes erfüllen und wirst Gott kennenlernen. Nur über solch einen Weg kann man von dir sagen, dass du an Gott glaubst. Doch oft sehen Menschen Glauben an Gott als etwas sehr Simples und Leichtfertiges. Der Glaube solcher Menschen ist bedeutungslos und wird niemals die Zustimmung Gottes erlangen, weil sie den falschen Weg beschreiten. Heute gibt es noch jene, die an Gott in Worten glauben, in leeren Glaubenslehren. Sie sind sich nicht bewusst, dass ihr Glaube an Gott keinen Wesenskern hat und dass sie die Zustimmung Gottes nicht erlangen können, und trotzdem beten sie für Frieden und hinreichend Gnade von Gott. Wir sollten innehalten und uns selbst fragen: Könnte Glauben an Gott wirklich die einfachste Sache der Welt sein? Bedeutet Glauben an Gott nichts weiter, als viel Gnade von Gott zu empfangen? Können Menschen, die an Gott glauben, Ihn aber nicht kennen, und an Gott glauben, sich Ihm aber entgegenstellen, wirklich das Verlangen Gottes erfüllen?” (aus „Vorwort“).

Während ich die Worte las, wog ich sie ab. Diese Worte offenbarten, was aufrichtiger Glaube an Gott war: Der Glaube an Gott war nicht lediglich Gott um Segen oder Gnade zu bitten, sondern es war viel wichtiger zu glauben, dass Gott über alle Dinge herrscht und Gottes Kundgebungen und Sein Werk auf dieser Grundlage zu erfahren. Ich betrachtete die Situation in unserer Kirche. Die Predigten des Pastors legten den Schwerpunkt immer darauf, wie man uns reicher machen und wie man ein friedliches, glückliches Leben führen kann. Er predigte nie darüber, wie man die Worte des Herrn praktizieren oder erfahren sollte oder was der Wille des Herrn war, und infolgedessen glaubten wir an Gott, nur um Segen zu erhalten. Es war nicht verwunderlich, dass die Probleme in meinem geistlichen Leben nicht gelöst werden konnten. Ich dachte daran, dass ich neidisch wurde, wann immer ich jemanden sah, der ein besseres Leben führte als ich oder ein höheres Ansehen hatte als ich, und daran, dass ich dann dem Herrn die Schuld gab und mir wünschte, um Nutzen daraus zu ziehen, dass ich mich für den Herrn aufwendete, mir Gründe ausdachte, um gesegnet zu werden und Bedingungen an den Herrn stellte und forderte, dass Er mich ebenfalls segnen möge. Als ich diese Textstelle zu Ende gelesen hatte, erkannte ich schließlich, dass die Weise, wie ich an den Herrn geglaubt hatte, falsch war: Ich hatte an Gott geglaubt, um als Gegenleistung Seinen Segen zu bekommen. Ich war so egoistisch und verachtenswert gewesen und hatte immer gefordert, dass Gott mich mehr segnen möge, und diese Art von Glauben war überhaupt nicht lobenswert. Der Herr Jesus sagte einst: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ (Matthäus 7,21). Der Herr sagte, dass man nur in den Himmel eintreten kann, indem man den Willen des Vaters im Himmel tut, und doch hatte ich den Willen des himmlischen Vaters nicht getan, und in meinem Streben auch nicht Gottes Worte und Sein Werk erfahren. Zeit meines Lebens auf diese Weise an Gott zu glauben war vollkommen nutzlos, und ich wusste, dass ich dieses Streben nicht mehr weiterführen konnte. Diese Textstelle, die ich im Internet gelesen hatte, führte mich, im Glauben an Gott den richtigen Weg einzuschlagen, und sie brachte mich dazu, sogar mehr lesen zu wollen.

Dann las ich eine andere Textstelle mit den Worten: „Heute hat Gott ein neues Werk. Vielleicht akzeptierst du diese Worte nicht, du magst sie als seltsam empfinden, aber Ich rate dir, deine Unbefangenheit nicht zu offenbaren, denn nur diejenigen, die wahrhaftig nach Gerechtigkeit vor Gott hungern und dürsten, können die Wahrheit erlangen, und nur diejenigen, die wahrhaftig fromm sind, können von Gott erleuchtet und geführt werden“ (aus „Vorwort“). Als ich dies las, war ich erstaunt. Gott führt ein neues Werk aus? Wie konnte Gott ein neues Werk ausführen? Ich hatte nie zuvor davon gehört. Mein Herz war erfüllt von Verwirrung, aber als ich diese Worte las, „nur diejenigen, die wahrhaftig fromm sind, können von Gott erleuchtet und geführt werden,“ dachte ich daran, was der Herr Jesus gesagt hatte: „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr“ (Matthäus 5,3). Ich dachte, dass diese Worte großartig seien, und sich spürte, dass sie das Problem mit meinen Sünden bestimmt lösen könnten, also warum sollte ich nicht suchen und erforschen? Daher schrieb ich alles über meine Verwirrung bezüglich des Problems mit dem Sündigen in die Chat-Spalte. Ich schrieb ebenfalls, dass ich Gottes neues Werk mehr verstehen wolle. Eine Schwester antwortete mir. Weil es schwierig war, diese Angelegenheit im Online-Chat zu erklären, beschlossen wir, uns auf Facebook zu verbinden und uns gemeinschaftlich auszutauschen.

Die Schwester sagte: „Als Menschen, die an den Herrn glauben, warten wir alle auf Seine Wiederkunft. Aber jetzt ist Er wirklich wiedergekehrt, und Er ist im Fleisch zurückgekommen, um ein neues Werk zu vollbringen….“ Als ich dies hörte, wagte ich nicht, das zu glauben. „Ist der Herr Jesus wirklich zurückgekehrt?“, dachte ich.

Dann führte die Schwester ihren gemeinschaftlichen Austausch fort und sagte: „Gott ist erneut Mensch geworden, und dieses Mal bringt Er hauptsächlich Seine Worte zum Ausdruck, um die Menschen zu erretten, und das erfüllt genau die Prophezeiung, die vom Herrn Jesus gemacht wurde: ‚Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden‘ (Johannes 16,12–13). Weil die geistige Größe der Menschen in jener Zeit so gering war und sie nicht ertragen konnten, was der Herr Jesus zu sagen hatte, gab es viele Wahrheiten, die Er verschwieg. Wenn Er jedoch in den letzten Tagen wiederkehrt, wird Er all diese Wahrheiten und Geheimnisse uns offenbaren. Jetzt ist diese Prophezeiung erfüllt, und der Allmächtige Gott ist der wiedergekehrte Herr Jesus. Er bringt all die Wahrheiten zum Ausdruck, die die Menschen befähigen, gereinigt zu sein und die wahre Errettung zu erzielen, und Er führt das Werk des Gerichts und der Reinigung aus. Nur indem wir Gottes Werk des Gerichts in den letzten Tagen akzeptieren, indem wir die Wahrheiten, die Gott zum Ausdruck bringt, als unser Leben interpretieren und nach Seinen Worten leben, können unsere verdorbenen Dispositionen gereinigt werden, und wir können letztendlich geeignet sein, in Gottes Königreich einzutreten.“

Ich hörte dem gemeinschaftlichen Austausch der Schwester zu und wog diese Bibelverse ab. Obwohl wir sie zuvor oft gelesen hatten, hatten wir nie ihre wahre Bedeutung verstanden. Erst jetzt verstand ich, dass der Herr Jesus gesagt hatte, dass Er uns mehr Dinge erzählen würde, wenn Er in den letzten Tagen wiederkehrt. Das erinnerte mich an etwas, was der Herr Jesus gesagt hatte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Nur Gott persönlich konnte der Menschheit die Wahrheit verkünden, den Menschen den Weg zeigen und uns befähigen, das Leben zu gewinnen.

Danach wohnte ich einigen Treffen mit der Schwester bei, und viele meiner Probleme waren gelöst. Ich wollte jedoch trotzdem wissen, warum die Menschen nur in den Himmel kommen konnten, wenn sie Gottes Werk des Gerichts in den letzten Tagen akzeptierten, weil der Pastor uns gegenüber immer betont hatte, dass unsere Sünden vergeben worden seien, und dass wir sofort im Himmel empfangen werden würden, wenn der Herr zurückkehrt. Ich war mir dessen nie sicher, denn der Herr sagte: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig“ (I Petrus 1,16). Gott ist heilig, und wir sündigen trotzdem ständig, also wie könnten wir das Lob des Herrn verdienen?

Bei unserem nächsten Treffen tauschte sich die Schwester gemeinschaftlich darüber aus, was mich verwirrte. „Obwohl unsere Sünden durch unseren Glauben an den Herrn vergeben sind und wir nach außen hin etwas gutes Verhalten zeigen, wie beispielsweise davon absehen zu stehlen, zu rauben, zu rauchen und zu trinken, und wir nichts tun, was offensichtlich sündig ist, bedeutet das jedoch nicht, dass wir gereinigt worden sind, und daraus geht auch nicht hervor, dass wir das Herz des Herrn suchen und in den Himmel eintreten können. Das liegt daran, weil wir in unserem Leben weiterhin fähig sind zu sündigen und uns dem Herrn zu widersetzen. Nur um einige Beispiele zu nennen, wenn etwas unsere eigenen Interessen beeinträchtigt, lügen wir und versuchen, andere Menschen zu betrügen; wenn wir jemand anderen sehen, der in Dingen nicht so gut ist wie wir es sind, setzen wir ihn herab und schätzen ihn gering in unseren Herzen; wenn wir jemand anderen sehen, der in allem besser ist als wir, werden wir neidisch. Die Bibel besagt: ‚Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig‘ (I Petrus 1,16), und ‚die Heiligung, ohne welche wird niemand den HERRN sehen‘ (Hebräer 12,14). Gott ist heilig, und jene, die in den Himmel eintreten, müssen die Sünde abschütteln und Reinigung erzielen. Und doch sündigen wir ständig und sind völlig schmutzig, und wir können Gottes Lob nicht verdienen oder in den Himmel eintreten. Wir werden dies besser verstehen können, indem wir zwei Textstellen der Worte des Allmächtigen Gottes lesen.

Der Allmächtige Gott sagt: ‚Zu der damaligen Zeit war die Arbeit Jesu die Erlösung der gesamten Menschheit. Die Sünden all jener, die an Ihn glaubten, wurden vergeben; solange du an Ihn glaubtest, würde Er dich erlösen. Wenn du an Ihn glaubtest, warst du kein Sünder mehr, du warst von deinen Sünden befreit. Das bedeutete es, errettet und durch den Glauben gerechtfertigt zu werden. In denjenigen, die glaubten, verblieb jedoch das, was gegen Gott aufbegehrte, sich widersetzte und noch langsam beseitigt werden musste. Erlösung bedeutete nicht, dass der Mensch von Jesus vollkommen gewonnen war, sondern dass der Mensch keine Sünden mehr hatte, dass ihm seine Sünden vergeben worden waren: unter der Voraussetzung, dass du glaubtest, würdest du nie mehr von der Sünde sein.‘ ‚Ein Sünder wie du, der gerade erst erlöst worden ist und nicht verändert oder von Gott vervollkommnet worden ist, könntest du nach Gottes Herz sein? Was dich betrifft, der du noch dein altes Selbst bist, so ist es wahr, dass du von Jesus gerettet wurdest und dass du wegen Gottes Errettung nicht als Sünder zählst, doch das beweist nicht, dass du nicht sündig und nicht unrein bist. Wie kannst du heilig sein, wenn du nicht verändert worden bist? Innerlich wirst du von Unreinheit geplagt, bist egoistisch und gemein, doch du wünschst immer noch, mit Jesus herabzukommen – so viel Glück solltest du haben! In deinem Glauben an Gott hast du einen Schritt versäumt: Du bist gerade erst erlöst worden, aber hast dich nicht verändert. Damit du nach Gottes Herz sein kannst, muss Gott persönlich das Werk deines Wandels und deiner Reinigung verrichten; wenn du nur erlöst bist, wirst du keine Heiligkeit erlangen können. So wirst du nicht berufen sein, an den guten Segnungen Gottes teilzuhaben, denn du hast einen Schritt in Gottes Werk der Führung des Menschen versäumt, den entscheidenden Schritt der Veränderung und Vervollkommnung. Und so bist du, ein Sünder, der soeben erst erlöst wurde, außerstande, Gottes Erbe unmittelbar zu erben.

Die Worte des Allmächtigen Gottes haben dieses Geheimnis enthüllt. Im Zeitalter der Gnade führte der Herr Jesus das Erlösungswerk aus, und indem wir an den Herrn glauben und bereit sind zu beten und Buße zu tun, können dann unsere Sünden vergeben werden, und der Herr wird sich nicht mehr an unsere Sünden erinnern. Unsere sündige Natur und unsere satanischen Dispositionen bleiben jedoch tief in uns verwurzelt, und diese sind viel ernster und schwieriger zu beseitigen als unsere Sünden. Solange diese Dinge nicht beseitigt sind, werden wir uns immer im Kreislauf des Sündigens und Beichtens abmühen, und wir werden unfähig sein, von der Sünde befreit zu werden. Die Bibel besagt: ‚Denn der Tod ist der Sünde Sold‘, und indem wir sündigen und beichten, bleiben wir einfach unwürdig, Gottes Gesicht zu sehen, und sind unfähig, in Gottes Königreich einzutreten. Außerdem können wir aufgrund unserer eigenen Erfahrungen erkennen, dass unsere sündige Natur auf keinen Fall beseitigt werden kann, indem wir uns auf unsere eigenen Fähigkeiten verlassen, um uns zurückzuhalten, und wir Gott trotzdem brauchen, um Sein Werk persönlich auszuführen, um uns Menschen zu erretten. Wie die Bibel besagt: ‚also ist auch Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit‘ (Hebräer 9,28). Gottes Menschwerdung in den letzten Tagen, um die Wahrheit zum Ausdruck zu bringen und das Werk des Gerichts auszuführen, dient der Beseitigung unserer sündigen Natur, und nur durch das Akzeptieren von Gottes Werk des Gerichts können unsere sündige Natur und unsere satanischen Dispositionen gereinigt werden, und wir können letztendlich Gottes wahre Errettung erlangen und in den Himmel geführt werden.“

Durch den gemeinschaftlichen Austausch mit dieser Schwester erlangte ich zu einer großen Erleuchtung. Der Herr Jesus hat unsere Sünden vergeben, und doch existiert unsere satanische Natur weiterhin in uns, und deshalb sind wir weiterhin fähig zu sündigen und uns Gott zu widersetzen. Ich dachte daran, dass ich mir wirklich gewünscht hatte, dieses Problem mit der Sünde zu lösen, und es trotzdem nicht gelöst wurde, obwohl ich an meinen Pastor herangetreten war. Wir haben es wirklich nötig, dass Gott eine weitere Phase der Errettung ausführt.

„Schwester, weil wir tatsächlich unfähig sind, uns selbst von der Sünde zu befreien, sagtest du gerade jetzt in deinem gemeinschaftlichen Austausch, dass Gott Sein Werk des Gerichts in den letzten Tagen ausführe, um unsere Verdorbenheit zu reinigen. Also wie führt Gott Sein Werk des Gerichts aus?“, fragte ich.

Dann las die Schwester mir eine andere Textstelle der Worte des Allmächtigen Gottes vor: „In den letzten Tagen setzt Christus verschiedene Wahrheiten ein, um den Menschen zu belehren, das Wesen des Menschen zu offenbaren und seine Worte und Taten zu sezieren. Diese Worte umfassen verschiedene Wahrheiten, wie zum Beispiel die Pflichten des Menschen, wie der Mensch Gott gehorchen soll, wie der Mensch Gott treu sein soll, wie der Mensch eine normale Menschlichkeit ausleben sollte, sowie die Weisheit und Disposition Gottes und so weiter. Diese Worte richten sich alle an das Wesen des Menschen und seine verdorbene Veranlagung. Insbesondere werden jene Worte, die offenbaren, wie der Mensch Gott verachtet, in Bezug darauf gesprochen, wie der Mensch eine Verkörperung des Satans und eine feindliche Macht gegen Gott ist. Wenn Gott Sein Werk des Gerichts durchführt, verdeutlicht Gott nicht nur einfach die Natur des Menschen mit nur ein paar Worten; Er wirkt anhand von Enthüllung, Umgang und Zurechtstutzen auf lange Sicht. Diese Methoden der Enthüllung, des sich Befassens und Zurückschneidens können nicht durch gewöhnliche Worte ersetzt werden, sondern nur durch die Wahrheit, die der Mensch nicht im Geringsten besitzt. Nur Methoden dieser Art werden als Gericht erachtet. Nur mit einem Gericht dieser Art kann der Mensch gebändigt werden und völlig überzeugt werden, sich Gott zu fügen und darüber hinaus wahre Gotteskenntnis erlangen. Was das Urteilswerk herbeiführt, ist die Erkenntnis des Menschen des wahren Gesichts Gottes und die Wahrheit über Sein Aufbegehren. Das Werk des Gerichts macht es dem Menschen möglich, viel Erkenntnis über Gottes Willen zu gewinnen, über den Zweck von Gottes Werk und über die Geheimnisse, die ihm unbegreiflich sind. Es erlaubt dem Menschen auch, sein verdorbenes Wesen und die Wurzeln seiner Verdorbenheit zu erkennen und zu verstehen und auch die Hässlichkeit des Menschen festzustellen. Alle diese Auswirkungen werden durch das Urteilswerk herbeigeführt, da der Inhalt dieses Werkes eigentlich das Werk ist, die Wahrheit, den Weg und das Leben Gottes, all jenen zu eröffnen, die an Ihn glauben. Dieses Werk ist das Werk des Gerichts, das von Gott verrichtet wird.

Die Schwester tauschte sich gemeinschaftlich mit mir aus und sagte: „Gott bringt die Wahrheit zum Ausdruck, um das Werk des Gerichts auszuführen, und Er enthüllt unsere Verdorbenheit mittels Seiner Worte, und mit Seinen Worten enthüllt Er vollständig solche Dinge, die in unserem Glauben an Gott existieren, wie unsere falschen Beweggründe und die Wurzel unseres Widerstands gegen Gott. Nachdem wir Gottes Worte des Gerichts gelesen haben, sind wir schrecklich bestürzt und bekümmert, weil wir sehen, dass wir von Satan so tief verdorben worden sind, und dass unsere Natur erfüllt ist von Arroganz, Egoismus, Gier, Boshaftigkeit und Hinterlist. Unter der Herrschaft unserer satanischen Dispositionen haben wir keine aufrichtige Liebe für Gott oder Hingabe zu Ihm, und obwohl wir den Anschein geben können, Dinge aufzugeben, uns aufzuwenden, zu leiden und eine Preis für den Herrn zu bezahlen, sind unsere Beweggründe nur mit dem Himmel belohnt zu werden – wir versuchen nur, mit Gott einen Handel abzuschließen. Und in dem Moment, wenn Gott uns keine Gnade und keinen Segen gewährt, dann beschuldigen wir Gott und widersetzen uns Ihm in unseren Herzen, auch wenn wir das nicht laut sagen mögen. Um in unserem Leben unsere eigenen Interessen und unsere Selbstverliebtheit aufrechtzuerhalten, lügen wir oft und betrügen andere Menschen. Wir folgen weltlichen Trends, beneiden die Reichen und materielle Freuden, um des Geldes, des Ruhms und des Reichtums Willen intrigieren wir gegeneinander und dergleichen, wir werden immer gewissenloser und bar von Vernunft und haben nicht die geringste Ähnlichkeit mit einem wahren Menschen. Gleichzeitig werden wir durch das Gericht und die Offenbarungen der Worte Gottes erfahren, welche Art von Mensch Gott liebt, welche Art von Mensch Er hasst, welche Art von Mensch Er errettet, welche Art von Mensch Er ausmerzt und so weiter. Wir werden ebenfalls etwas Verständnis von Gottes gerechter Disposition erlangen, wir beginnen, ein gottesfürchtiges Herz zu besitzen, und wir werden willig werden, vor Gott auf den Boden zu fallen, Seinem Gericht und Seiner Züchtigung zu gehorchen und Buße zu tun, und wir werden neue Menschen. Gott arrangiert ebenfalls allerlei Umfelder für uns in unserem Leben, um unsere Verdorbenheit zu enthüllen und unsere satanischen Dispositionen zu testen, zu verfeinern und zu reinigen. Durch unsere Erfahrungen nehmen wir aus tiefstem Herzen wahr, dass wir dann, wenn wir uns wünschen, von der Sünde befreit zu werden und die Dispositionen in unserem Leben zu ändern, das Gericht und die Züchtigung durch Gottes Worte mehr akzeptieren müssen, und wir müssen die Prüfungen und Läuterungen, die Gott für uns arrangiert, praktisch erfahren. Nur dann kann unsere Verdorbenheit gereinigt werden, und wir können letztendlich Gottes wahre Errettung erzielen und in das Königreich geführt werden.“

Ich dachte daran, wie ich in Sünde gelebt hatte, von den Fesseln der Sünde eingeschränkt worden und ohne Weg gewesen war, um sie zu beseitigen. Durch den gemeinschaftlichen Austausch der Schwester hatte ich das Verständnis erlangt, dass Gott in den letzten Tagen wiedergekehrt war, um das Werk des Gerichts auszuführen, dass Er die Wahrheit zum Ausdruck brachte, unsere verdorbene Natur enthüllte und analysierte und praktische Umfelder arrangierte, um uns zu reinigen und zu ändern, sodass wir schließlich in den Himmel geführt werden können. Dann verstand ich, dass Gottes Werk des Gerichts so wichtig für uns ist. Später fuhr ich fort, diesen Weg zu suchen und zu erforschen und mich mit meinen Brüdern und Schwestern gemeinschaftlich auszutauschen, und durch Gottes Worte wurde ich mir absolut sicher, dass der Allmächtige Gott tatsächlich der wiedergekehrte Herr Jesus ist.

Seit mehr als einem Jahr glaube ich jetzt an den Allmächtigen Gott. Jedes Mal, wenn ich Gottes Worte lese, ist mein Herz von Freude erfüllt, und ich spüre, dass Gott an meiner Seite ist, mich bewässert, mich versorgt und mir den Weg des wahren Glaubens an Gott zeigt. Zuvor hatte ich nie das richtige Ziel, das ich verfolgen konnte, und ich glaubte an Gott, um materiellen Segen zu bekommen und als Gegenleistung ein reiches Leben zu führen. Aber als die Wirklichkeit meine Erwartungen nicht erfüllte, pflegte ich Gott zu beschuldigen und misszuverstehen. Ich lebte ständig in einem Zustand der Sünde, und mein Geist war dunkel. Jetzt habe ich die Versorgung mit Gottes Worten, und ich weiß, dass man in seinem Glauben an Gott seine Ansichten korrigieren, Gottes Liebe mit ganzem Herzen und Verstand suchen und die Pflicht eines erschaffenen Wesens erfüllen muss. Ich strebe nicht mehr blind nach materiellem Segen im Leben, und ich wünsche mir, in Gottes Gegenwart zu leben und meine Pflicht zu erfüllen; mein Geist ist nicht mehr verdorrt, und ich spüre die Freude, Gott neben mir zu haben. Ich bin so glücklich, dass ich in den letzten Tagen geboren wurde und das Glück habe, Gottes Werk der letzten Tage akzeptiert zu haben. Ich kenne jetzt den Weg, um die Sünde zu beseitigen, und ich habe die Hoffnung, wahre Errettung zu gewinnen und in den Himmel einzutreten. Ich danke dem Allmächtigen Gott!

Dieser Artikel stammt aus: DIE BIBEL STUDIEREN

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